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Eine profitable Werkstatt ohne öffentliche Finanzierung

Wir stellen Arbeitsplätze für körperbehinderte Menschen zur Verfügung und fördern die Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt, zum Beispiel durch Schaffung von ausgelagerten Arbeitsplätzen. In diesem Sinne sind wir ein wichtiges Sprungbrett, um Menschen mit Behinderung durch Berufserfahrung und Weiterqualifizierung neue berufliche Perspektiven zu eröffnen. Der Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ist hierbei unser wichtigstes Ziel.

Ein Sonderfall, der sich für alle auszahlt.

Die PSG konnte in den letzten Jahrzehnten die Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben ihrer Beschäftigten ohne Inanspruchnahme von Betreuungserlösen der Kostenträger durchführen, was in der Werkstattlandschaft einmalig ist.

Die Ergebnisse der von der Universität Eichstätt durchgeführten Studie belegen für unsere Besondere Werkstatt einen herausragenden SRoI. Dies bedeutet, dass unser Werkstattmodell keine finanzielle Belastung für die Gesellschaft darstellt, sondern einen enormen monetären Gewinn. So flossen dank unseres besonderen Werkstattkonzepts in einem Jahr sechs Mal so hohe Geldbeträge in die Öffentliche Hand als diese in die Besondere Werkstatt investiert hat. Als gesellschaftliche Investitionen, d.h. Aufwand von Seiten der Öffentlichen Hand, fielen individuelle Hilfsmittel, Mobilitätshilfen und Arbeitsassistenzen an. Dagegen flossen von der PSG Einkommenssteuer, Abgaben sowie Kirchensteuer und Kommunale Beiträge an die Öffentliche Hand.

Aufgrund der Hochwertigkeit der auszuführenden Tätigkeiten kann trotz Beibehaltung der Betreuung im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben für Werkstätten auf eine Finanzierung durch die Öffentliche Hand verzichtet werden.